Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das Herz des Kernspintomographen bildet ein Elektromagnet, in dessen Öffnung die Patientenliege eingefahren wird. In kurzer Zeit lassen sich Aufnahmen jeder Körperregion anfertigen. Ein Computer errechnet dann aus den digitalen Daten Ansichten der untersuchten Körperregion.

Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe (mit Ausnahme der Lunge), aber auch Muskeln oder Gelenke zu erkennen. Mittlerweile können sogar Organe, die sich bewegen, etwa das schlagende Herz, auf Bilder gebannt werden.

Wichtige weitere Einsatzgebiete der Kernspintomographie sind die präzise Darstellung von Blutgefäßen, die Früherkennung von Tumoren sowie Einblicke in den Körperstoffwechsel. Virtuelle Bildanalyseverfahren veranschaulichen den überweisenden Kollegen und den Patienten Vorgänge im Körperinneren.

Der Vorteil der Kernspintomographie liegt darin, dass es sich um ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren handelt. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder untersucht werden. Und wenn ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen sollte, wie es z. B. in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

An unseren Standorten haben wir MRT-Geräte mit einer Feldstärke von 1,5 und 3 Tesla im Einsatz. Bei vielen Untersuchungen befindet sich der Kopf außerhalb des Gerätes. Sollten Sie unter starker Angst in der Enge leiden, ist auch eine Untersuchung in unserem „offenen“ MRT  am Standort im Deutschherrnkarree möglich.

 

Häufige Fragen zur Kernspintomographie

 

Warum ist es im MRT so laut?

Der Lärm im MRT kommt von den Umschaltgeräuschen des Magneten und hat etwa die Lautstärke einer Bohrmaschine, wird aber im Laufe der Untersuchung nicht lauter. Wir bieten Ihnen bei Bedarf gerne einen Gehörschutz an. Unser 3-Tesla-MRT im MVZ Fürth ist mit der innovativen Silent-Scan-Technologie ausgestattet, die bei vielen Untersuchungen eine deutlich geräuschärmere Untersuchung ermöglicht.

 

Was sind die besonderen Vorteile einer MRT?

Die Kernspintomographie ist ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder untersucht werden. Wenn ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen sollte, wie es z. B. in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

 

Wann darf ich keine Kernspinuntersuchung durchführen lassen?

Patienten mit Herzschrittmachern und anderen "bioelektronischen" Implantaten wie Insulinpumpen oder Innenohrprothesen (Cochleaimplantate) können leider nicht untersucht werden, da es zu Funktionsstörungen der Implantate kommen kann. Teilen Sie uns daher unbedingt mit, wenn Sie metallhaltige Teile im Körper haben! Insbesondere können Gefahren von Metallsplittern im Bereich des Auges, größerer Blutgefäße oder Hirngewebes ausgehen.

 

Werden auch für eine MRT-Untersuchung Kontrastmittel verabreicht?

Auch in der Kernspintomographie werden Kontrastmittel eingesetzt. Diese enthalten jedoch, anders als bei vielen Röntgen-Kontrastmitteln kein Jod, sondern meist das in der Regel gut verträgliche Gadolinium. Dieses zeichnet sich insbesondere durch seine gute Verträglichkeit aus.